Bei der Generalüberholung eines 2-Zylinder-Kolbenkompressors stellte sich heraus, dass das darunterliegende Fundament schwer beschädigt war. EMHA wurde beauftragt, das Fundament baulich zu sanieren und für die Zukunft fit zu machen. Das Ergebnis ist eine robuste und wartungsarme Anlage, die nun wieder die Anforderungen für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb erfüllt.
Situation
Eine Begutachtung ergab, dass sich das bestehende Fundament in einem schlechten Zustand befand. Die Zementinjektion war rissig und zerfallen, der Beton wies Risse auf und war an mehreren Stellen durch eingedrungenes Öl beschädigt. Auch die Ankerbolzen funktionierten nicht mehr ordnungsgemäß, was die Stabilität der Maschineninstallation beeinträchtigte. Der Auftraggeber stand vor der Herausforderung, nicht nur die Schäden zu beheben, sondern auch einer weiteren Verschlechterung vorzubeugen. Ziel war es, ein langlebiges Fundament zu schaffen, das den Betriebsbelastungen standhält und zukünftige Wartungsarbeiten erleichtert.
Vorgehensweise
Nach einer Begutachtung vor Ort empfahl EMHA eine vollständige Neuverankerung und Neuverfugung der Anlage. Die vorhandenen Ankerbolzen wurden mittels Diamantbohrung entfernt und durch neu entwickelte Anker ersetzt, die mit dem hauseigenen Berechnungstool von EMHA berechnet wurden. Alle von Öl betroffenen Betonabschnitte wurden sorgfältig entfernt und mit Chockfast Red-Epoxidmörtel wiederhergestellt, wodurch ein homogenes und tragfähiges Fundament entstand.
Für die Stützen der Kompressorerweiterung entwarf EMHA spezielle Grundplatten, die die Demontage bei zukünftigen Wartungsarbeiten vereinfachen und verhindern, dass die Vergussschicht an einzelnen Stellen aufgebrochen werden muss. Abschließend wurde das gesamte Fundament mit einem hochwertigen 2K-Epoxid-Beschichtungssystem (AQ-Paint) behandelt, das den Beton strukturell vor Öl, Feuchtigkeit und anderen Verunreinigungen schützt.
Resultat
Das neue Fundament bietet eine stabile und zuverlässige Basis für die Kompressoranlage und beseitigt die Risiken, die durch die baufällige Konstruktion entstanden waren. Die Kombination aus hochwertiger Injektion, fachgerecht ausgelegter Verankerung und einer Schutzbeschichtung hat die Lebensdauer des Fundaments erheblich verlängert.
Zudem gewährleistet die überarbeitete Konstruktion der Fundamentplatten, dass künftige Wartungsarbeiten effizienter durchgeführt werden können, ohne dass umfangreiche Eingriffe am Fundament erforderlich sind. Der Auftraggeber verfügt nun über eine nachhaltige, wartungsarme Lösung, die die Betriebssicherheit erhöht und dazu beiträgt, ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden.